Ein kleines Wintermärchen (by Dete)
Guten Abend liebe Kinder,
Heute erzähle ich euch die Geschichte von einem ganz besonderem Exemplar der Nächstenliebe!
Die Rede ist, natürlich, von unserem Freund Knippy Knauserich. Ein ruhiger Kerl, der sogar mit dem Grüßen geizt. Er hat einen Igel in der Tasche, Schrabbi, seinen besten Freund. Dieser sitzt dort stets und bewacht sein Hab und Gut.
Aber das Trio wäre natürlich nicht komplett ohne seine Freundin Käthe; Käthe Knickstiefel. Über Sie kann man nicht viel sagen. Sie geizt lediglich mit Worten und Gesten.
Aber nun zur eigentlichen Geschichte, liebe Kinder!
Es begab sich zu einer Zeit, als sich das Jahr dem Ende neigte und die Freunde des Dorfes ein großes Fest planten. Dafür arbeitete jeder Tag für Tag. Der eine backte Brot, der andere braute Bier und wieder ein anderer schlachtete ein Schwein. Die übrigen Freunde halfen wo sie nur konnten und stellten Tische und Bänke bereit! Es sollte wohl das schönste Fest des Jahres werden, als die Mägde mit den Girlanden umher zogen, um das Dorf zu schmücken.
Da aber Arbeiten ein Fremdwort für Knippy ist und die Freunde schon auf Knippy´s Beitrag zum großen Fest warteten, entschloss er sich kurzerhand die Lokalität bereit zu stellen! Die Freunde waren erstaunt, da Knauserich´s bekanntlich nicht im weitesten Sinne gastfreundlich sind.
Am Abend des Festes zogen die Freunde reichlich bepackt mit ihren Gaben zu Knauserich´s Hof. Die Festhalle war dezent geschmückt und bot soeben Platz für die ganze Schar.
Knippy & Schrabbi hatten sich derweil schon Gedanken, über das Kontigent, von Wasser für die Toilette und Holz für den Ofen, gemacht.
Die Beiden einigten sich auf Schrabbi´s Idee von 8,46 Liter Wasser und 1 Scheit Holz pro Freund! Trotz der Verwunderung der Freunde, über einen warmen Raum und fließend Wasser, verlief der Abend sehr freudig und vergnügt!
Von Stunde zu Stunde aber wurde Knippy immer müder und müder, schließlich hatte er ja den Löwenanteil der Festlichkeit beigesteuert. Aber Schrabbi, Knippy´s treuer Freund, wusste auch in dieser Situation einen guten Rat: “Wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören!”, sagte er. Daraufhin handelte Knippy und lies die Festhalle in hellem Glanz erscheinen, öffnete das Tor und löschte das Feuer im Kamin. Die eisigen, winterlichen Temperaturen, so dachte Knippy, würden schon die Freunde dazu bewegen den Heimweg anzutreten.
Die Stunde hatte schon 3 geschlagen, als vom hellen Lichte und dem offenen Tore der Festhalle drei Vagabunden angelockt wurden. Dies passte Knippy natürlich überhaupt nicht, schließlich war es schon spät und er musste sehr viel Zeit investieren, um seine Hose mit der Kneifzange auszuziehen
Nun standen die drei Bettler auf Knauserich´s gastfreundlichem Hofe und bitteten um eine milde Gabe. Die Freunde luden herzlich ein, um die reichlichen Gaben mit ihnen zu teilen. Mehr als verständlich aber, wurde Knippy sehr erbost über diese Geste und verwies die Bettler des Hofes. Die Bettler hätten ja nicht dafür gearbeitet oder gar gezahlt, zornte Knippy! Käthe Knickstiefel dagegen … schwieg!
Einer der Bettler kippte Asche auf die Mahlzeiten, sodass auch Knippy´s Plan, die Gaben, von anderen, am Neujahrstag, zu verzehren, scheiterte!
Die Freunde zogen aber mit den Bettlern in die Nacht hinein und wurden am Hofe nie mehr gesehen! Nun blieben Knippy Knauserich, Schrabbi und Käthe Knickstiefel auf sich alleine gestellt. Und wenn sie nicht gestorben sind, so knausern sie noch heute!
Rede am 05.12.09 - Bäre Warm Up Party (Redner: Armin Weigand)
Meine Damen und Herren, verehrte Gäste,
die Bärengruppe Müsen begrüßt sie mit einem herzlichen Pascha auf dem Bären Warm Up 2009!
Viele werden sich fragen:
Was soll das ganze hier?
Bärenball ist doch erst morgen!
Normalerweise säßen nun zu dieser Stunde 20 junge Männer bestehend aus Bärengruppe und deren Alters- & Ehrenabteilung in diesen Räumlichkeiten. Und was machen die dann da?
Ganz klar: Vorglühen. Die Dehnübungen, die ein Bär quasi machen muss, um sich während des morgigen Umzuges keine Zerrungen zu holen. Wir hatten aber dieses Jahr mal keine Lust auf 20 junge Leute die sich, im Übrigen, ausschließlich aus dem männlichen Spektrum rekrutieren.
Denn heute sieht´s anders aus: Rund 300 Leute, männlich und weiblich,
teilen sich die Last und glühen zusammen mit der Bärengruppe vor.
Oftmals verkannt als Athleten auf Bierbasis und Ausdauersportler in der Spirituosenliga, darf ich Ihnen diese Herrschaften und Ihre Ämter mal noch zivil vorstellen! Ich bitte auf die Bühne:
Bär & stellvertr. Stellvertreter - Tim Menn
Bärenführer & Tankwart - Christian Klappert
Zigeunerin & Bärenboss - Björn Weber
Teufelsgeiger & stellvertretender Bärenboss - Kevin Albrecht
Matrose & Musiker - Stefan Nies
Kassierer - Frank Müsse
Säukopp - Timo Daginnus
Neger - Dennis Hein
Narr & 2. Bärtriebsrat – Christian Pfender
Obersteiger – Sascha Ohrndorf
Und natürlich die, die aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen nicht mitmachen können:
1. Bärtriebsrat - Jan Hofius
Robin Fick & Joscka Knipp!
Wer sich nun immer noch nicht so ganz vorstellen kann, was es mit uns auf sich hat, hier ein paar statistische Daten aus 129-Jahre Bärengruppe Müsen vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden:
Durchschnittswerte Bärenumzug:
129 Jahre
∅ 9 Mann
∅ 46.440 Spirituosen
∅ 11.610 Biere
∅ 1,2 Tonnen Fresserei
Es gilt unser Dank und Ehrfurcht denjenigen, die es möglich gemacht haben das Bärenspektakel 2009 auszuführen.
Dazu gehören:
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Die Bierathleten, die Alters- & Ehrenabteilung.
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Für Technik und Musik Noggs Events, Redhair Mountain Devils & Zum Horst.
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Für den Kartenvorverkauf: Landkaufhaus Setzer, Lohkasten Hilchenbach, Bäckerei Höfer & Rumpelkammer Kreuztal
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Bensberg Wohnen für die Plakatwände.
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Und natürlich alle Freundinnen & Freunde, Eltern und alle, die es noch werden wollen!
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Und natürlich alle, die wir vergessen haben ...
Desweiteren bedanken wir uns noch bei all den Mitmenschen, deren Neid unsere Anerkennung ist.
Nach dem DSDS Hype fiel die Bärengruppe wieder von der Spitze zum Fuße des Berges ... Die guten Freunde aus Politik und Gesellschaft wurden wieder zu satten Bürokraten, welche auf der Bärenwiese nicht länger grasen wollten.
Alle organisatorischen Tätigkeiten, welche letztes Jahr ein Kinderspiel darstellten, entpuppten sich dieses mal wieder traditionell als Knüppel zwischen die Beine Parkour!
In einem Zeitalter wo das Ehrenamt von Kommunalpolitikern im Wahlkampf als überaus wichtig zelebriert wird, sieht die Realität leider anders aus. Die Bärengruppe Müsen zieht im 129. Jahr wieder durch Müsens Straßen und sammelt für einen guten Zweck. Dieses Jahr für das Kinderhospiz Balthasar.
Denjenigen denen wir ein Dorn im Auge sind, erscheinen wir oft als Vollmänner, welche ihre Leber zur Minibar umfunktioniert haben. Diese Mitmenschen wollen auch erst gar nicht hören, dass es sich um eine alte Müsener Tradition, einen guten Zweck und eine Kameradschaft junger Männer bzw. Freunde handelt!
Aber auf solch eine Art und Weise Spenden zu sammeln, ist ein harter Job, welcher seines gleichen Sucht!
Außerdem bezahlen wir die ganze Sauferei eh aus eigener Tasche ... Also spart euch das Argument! Von daher haben wir auch nicht so viel Geld für z.B. überhöhte Mieten o.ä. ...
Augenscheinlich hat sich die Entbürokratiesierung schon lange im Stadtsektor Kreuztal durchgesetzt, dagegen ist es in Hilchenbach immer noch (vorwiegend als neidisch beäugter Müsener) ein riesen Problem, als ob der Maurer zu Schicht beginn seine Kelle vergessen hat!
Wenn ein alter Amtsschimmel die Mühlen antreibt, laufen die Räder der Bürokratie anscheinend umso schwerer.
Gerade aus solchen Gründen sollte das Bergmannsdorf Müsen als Einheit auftreten und nicht intern Missgunst und Neid schüren! Sonst ist Logo und Slogan „Müsen statt Hilchenbach“ nur eine Fassade.
Also Müsen: Arbeitet nicht gegeneinander und lasst die Traditionen am Leben! Zieht an einem Strang!
Viele Feste verwelken, wenn man sie nicht buchstäblich begießt! Also pflegt und unterstützt die Traditionen, sowie euer innovatives Image!
Zum Schluß wünschen wir euch viel Spaß im schönsten Bergmannsdorf der Welt: Müsen (statt Hilchenbach!)
Die Leber wächst mit Ihren Aufgaben!
Hochachtungsvoll
Die Bärengruppe Müsen
i.A. Dete (Pressesprecher & Dirigent)